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02.03.10

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Kunden und Teilnehmer...

20 JAHRE DENTALSTUDIO MATTHIAS NEDDERMEYER, Braunschweig, 19.02.2010 

Vortrag von Jens-Christian Katzschner zum Thema
„Ein Weg zum korrekturfreien Zahnersatz – ein Traum oder realisierbar?“

„20 Jahre Dentalstudio Matthias Neddermeyer“ in Braunschweig – dieses Jubiläum war dem Laborbesitzer und Zahntechnikermeister Matthias Neddermeyer eine Veranstaltung der besonderen Art wert.

Der Hamburger Zahnarzt und Kursreferent Jens-Christian Katzschner gestaltete einen ungewöhnlichen Fortbildungsnachmittag zum Thema „Ein Weg zum korrekturfreien Zahnersatz – ein Traum oder realisierbar?“.
Ungewöhnlich deshalb, weil in diesem Seminar nicht nur Theorie und Praxis anschaulich verknüpft wurde, sondern durch die erfrischende Vortragsweise das Nachvollziehen und Aufnehmen der Inhalte fast von selbst ablief.

So stellte Katzschner zu Beginn dar, dass das „Ich-bin-doch-nicht-blöd“-Motto der heutigen Gesellschaft im Ringen um den günstigsten Preis, die Zahnarzt- und Labor-Branche fest im Griff hat. Durch Werbung und TV-Berichte wird Patienten suggeriert, dass ihr Zahnersatz zu teuer sei. Zahnärzte und Zahnlabore sollen unter den heutigen wirtschaftlichen Bedingungen „funktionellen Zahnersatz“ leisten können:

Der Patient will schön aussehen, beißen und sprechen können – und dass in kürzester Zeit zu geringen Kosten.
Um Patienten die individuell entsprechende Behandlung zu ermöglichen, müssen sich Zahnarzt und Zahntechniker als Systempartner verstehen, deren „Ehe“ nur so stark ist wie das schwächste Glied der aus vielen Einzelschritten bestehenden Kette zum funktionierenden Zahnersatz.

So fordert Katzschner, dass die Funktionsdiagnostik integraler Bestandteil der modernen Zahnheilkunde sein sollte. Und um die Vorgehensweise zu präsentieren, wird Zahntechnikermeister Neddermeyer auch gleich vom Referenten als Musterpatient verschiedenen Belastungstests unterworfen (forensische Evaluation). So kann in kurzer Zeit mit geringem Aufwand geklärt werden, welcher Behandlungsweg für den einzelnen Patienten der richtige ist. Damit die Technik auch in Detailfragen verständlich wird, legt sich Katzschner dafür auch mal flugs auf den Fußboden – ganz locker und flexibel geht er so auf die Zwischenfragen der Teilnehmer ein.

Das Zusammenspiel von Praxis und Labor beginnt im Grunde schon mit der Vorbereitung des Patienten. Setzt der Zahnarzt die von ihm bevorzugten Materialien und Techniken optimal ein, so entsteht für den Zahntechniker eine gute Ausgangslage.
Der Zahnersatz wird mittels Kooperation für den Patienten und schlussendlich für die Praxis ein Erfolg.

Während der Darstellung verschiedener Verfahren z. B. Präparation, Aufbau, Provisorien- Erstellung (HIKP) unterstreicht Katzschner seine lebendigen Erläuterungen mit authentischen Farbfotos und ansprechenden Grafiken (Beamer-Projektion).

Auch wenn es sich um bekannte Methoden handelt – Katzschner überrascht dennoch, beispielsweise mit dem Einsatz unüblicher Mittel wie dem „NUK-Wasserbad“ zur Harz-Schmelze: „Dazu den Regler des Wasserbads auf „Futter“ stellen.“ Auch kurze Filmsequenzen, z. T. mit der Mikroskop-Kamera aufgenommen, kommen wohldosiert zum Einsatz.

Da jede Praxis ihr eigenes Profil haben sollte, kann es auch ein Abgrenzungsmerkmal sein, individualisierte Abformträger zu verwenden. Dabei spielt weniger das Abformmaterial als das Löffel-Setting eine Rolle für die Qualität. Die Anwendung des nicht-konfektionierten Löffels mit Tacky-Stoppern und Silikon führte Katzschner verständlichkeitshalber dann aber doch am Dummy und nicht mit den eigenen Beißerchen vor. Weiterhin wird in diesem Abschnitt die Bedeutung eines guten Korrekturabdrucks unterstrichen.

Um schlussendlich dem Patienten auch eine ansprechende Ästhetik zu gewährleisten, geht Katzschner auf die Bedeutung der Zahnfarbe ein. Und hier ist ebenfalls eine enge Verzahnung von Praxis und Labor vorteilhaft: Ein Bild der Zähne des Patienten mit der Digitalkamera aufgenommen und z.B. per Mail an das Labor gesendet, liefert dem Zahntechniker wertvolle und sehr genaue Informationen.

Mit Hinweis auf Downloads für die Seminarteilnehmer auf seiner Homepage beendet
Katzschner die Fortbildung der etwas anderen Art.

Die Frage, ob der Weg zum korrekturfreien Zahnersatz ein Traum bleiben muss oder realisierbar ist, lässt folgende Beantwortung zu:
Eine gelebte Systempartnerschaft von Zahnarztpraxis und  zahntechnischem Labor ermöglicht zufrieden stellende Resultate für den Patienten wie auch wirtschaftliche Erfolge für die Partner.

www.dentalstudio.de 

 

DIE LANDSCHAFT DER FUNKTION!  31.10.2009

Am 31.Oktober 2009 feierte unser Dentallabor 3b-Dental / Stadthagen, sein 10jähriges Bestehen. Eines der Highlights dieses Tages war ein Seminar mit dem Dozenten Zahnarzt Herrn Katzschner.

Das Thema lautete, wie die Überschrift „Die Landschaft der Funktion“. Also für mich vereinfacht, die Funktionalität der Kiefergelenke, die Fehlstellungen und dadurch entstehenden Schwierigkeiten sowie die erfolgreiche Behebung.

Es war ein Feuerwerk von Worten, Vergleichen, Fotos, Verknüpfungen – mir fallen nicht soviel Begriffe ein, um diese zwei Stunden unseres aktiven Lernens auch nur annähernd zu beschreiben.   
Die Begeisterung der Teilnehmer, denen Herr Katzschner sehr eindrucksvoll die Art und Weise seiner Untersuchungen schilderte - vor allem mit den schon erwähnten Bildern unterlegt -  ließ nicht nach.

Nach Beendigung des Seminars –sind wirklich schon zwei Stunden vergangen?-
bot sich den Teilnehmern noch während des Mittagsbüffets reichlich Gelegenheit, sich mit dem Dozenten auszutauschen.
Es muss erwähnt werden: Tage später, während der Kundenfahrten zu den Praxen wurde vom Zahnarzt oder der Zahnärztin noch mit Leuchten in den Augen von diesem Seminar geschwärmt.
„Solch ein trockenes Thema mit soviel Engagement und so viel Spaß für uns rüberzubringen, dafür gebührt dem Dozenten ein Extra-Lob!“
Das war nur eines von den Aussprüchen.
Dem Inhalt des Themas werde ich mich nicht ausführlicher widmen, da dieses Thema den Fachleuten („in einschlägigen Kreisen“) sowieso vertraut ist.

Edeltraud Brauer
www.3b-dental.de


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